Pouch-Chirurgie ist eine Art von Operationen am Magen-Darmtrakt, bei denen ein Beutel aus Darm im Körper konstruiert wird, um entfernte Organe zu ersetzen. Dies hilft bei der Wiederherstellung der Funktion nach Krankheiten.
Beim Kock-Pouch wird eine Dünndarmtasche im Bauchraum positioniert und an der unteren Bauchwand nach außen über einen kleinen unauffälligen künstlichen Darmausgang abgeleitet.
Beim ileoanalen Pouch wird der Pouch im sogenannten „kleinen Becken“, also dort, wo sich vorher der Mastdarm befunden hatte, angelegt und am After angeschlossen.
Revisionschirurgie im Amalie Pouch Zentrum Hamburg
Revisionschirurgie
Nach allen Pouch-Operationen können zu jedem Zeitpunkt Komplikationen auftreten, die einer fachgerechten Behandlung, meist durch eine erneute Operation (Revisionseingriff), bedürfen.
Revisionseingriffe beim ileoanalen Pouch dienen der Beseitigung von spezifischen Komplikationen, die entweder technisch bedingt sind (chirurgische Komplikationen) oder mit der Grunderkrankung in Zusammenhang stehen.
Revisionseingriffe beim Kock-Pouch unterscheiden sich nicht bei den verschiedenen Pouchmodellen (Original K-Pouch oder S-Pouch) und dienen der Beseitigung von Komplikationen.